name und nummer sollten in diesen fällen zusammen bleiben, oder?

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erik 2009-01-15 21:10:19 +00:00
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@ -45,25 +45,25 @@ Seit dieser Zeit wird Neo 2.0 entwickelt (und steht kurz vor der Vollendung). Mi
\includegraphics[width=.8\textwidth]{ebene2}
\captionof{figure}{Neo 2.0 zweite Ebene mit Großbuchstaben}
\end{center}
Hauptänderung in Version 2.0 war jedoch die Einführung von „höheren Ebenen“ der Tastatur; insgesamt ist jede Taste sechsfach belegt: Ebene 1 sind die Zeichen, die durch direkten Anschlag erzeugt werden können (z.\,B. \taste{a}). Auf der Ebene 2 sind alle Zeichen, die durch Drücken von Shift (oder „Umschalt“) erzeugt werden. (z.\,B. Großbuchstaben \taste{A}, wenige Sonderzeichen \taste{§} und typographische Zeichen \taste{»« „“}) Ebene 3 wird durch \taste{Alt Gr} verwendet, was bei Neo 2 aber in \taste{Mod 3} umbenannt wurde. In dieser Ebene sind Sonderzeichen, die zum Programmieren verwendet werden, wie |\/{}_[ ]^!<>|.
Hauptänderung in Version 2.0 war jedoch die Einführung von „höheren Ebenen“ der Tastatur; insgesamt ist jede Taste sechsfach belegt: Ebene~1 sind die Zeichen, die durch direkten Anschlag erzeugt werden können (z.\,B. \taste{a}). Auf der Ebene~2 sind alle Zeichen, die durch Drücken von Shift (oder „Umschalt“) erzeugt werden. (z.\,B. Großbuchstaben \taste{A}, wenige Sonderzeichen \taste{§} und typographische Zeichen \taste{»« „“}) Ebene~3 wird durch \taste{Alt Gr} verwendet, was bei Neo 2 aber in \taste{Mod~3} umbenannt wurde. In dieser Ebene sind Sonderzeichen, die zum Programmieren verwendet werden, wie |\/{}_[ ]^!<>|.
Diese Funktionalität bieten fast alle Tastaturlayouts. Neo bietet aber noch eine fünfte Ebene (dazu drückt man gleichzeitig \taste{Shift}, \taste{Mod 3} und z.\,B. \taste{a} und erhält ein \taste{$\alpha$}\footnote{Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Kombinationen, ohne die Finger zu verrenken.}). Auf dieser sind größtenteils griechische Kleinbuchstaben. Diese Ebene ist \emph{nicht} dazu gedacht, griechischen Fließtext zu schreiben (denn dafür nimmt man ein griechisches Tastaturlayout), sondern für einzelne Buchstaben, etwa als Formelvariable.
Diese Funktionalität bieten fast alle Tastaturlayouts. Neo bietet aber noch eine fünfte Ebene (dazu drückt man gleichzeitig \taste{Shift}, \taste{Mod~3} und z.\,B. \taste{a} und erhält ein \taste{$\alpha$}\footnote{Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Kombinationen, ohne die Finger zu verrenken.}). Auf dieser sind größtenteils griechische Kleinbuchstaben. Diese Ebene ist \emph{nicht} dazu gedacht, griechischen Fließtext zu schreiben (denn dafür nimmt man ein griechisches Tastaturlayout), sondern für einzelne Buchstaben, etwa als Formelvariable.
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\includegraphics[width=.501\textwidth]{ebene3}%
\includegraphics[width=.501\textwidth]{ebene5}
\captionof{figure}{Ebene 3 (Programmierzeichen), Ebene 5 (griechisch etc.)}
\captionof{figure}{Ebene~3 (Programmierzeichen), Ebene~5 (griechisch etc.)}
\end{center}
Ein völlig neues Konzept wurde mit der vierten Ebene in Neo eingeführt. Hierzu wurden zwei Tasten als \taste{Mod~4}\footnote{Ebene 3 \textrightarrow\ Mod 3, Ebene~4 \textrightarrow Mod~4. Shift/Umschalt fällt hier aus dem Namensschema raus.} definiert. Die Ebene~4 enthält neben einigen weiteren Sonderzeichen wie |•‣№| auch Steuerzeichen für die Arbeit am Text. Drückt man den rechten \taste{Mod~4}, so sind auf der linken Hand die Pfeiltasten und man kann im Text navigieren. Ebenso sind alle wichtigen Funktionen wie Enter, Löschen, Tabulator, Entfernen, Pos1, Ende, Einfügen, Bild hoch und Bild runter mit der linken Hand zu erreichen, ohne sie aus der Grundstellung zu bewegen. Bei einer normalen Tastatur müsste die rechte Hand einen Weg von bis zu 5cm zurücklegen, bis man an die Pfeiltasten kommt; der Weg zu Bild hoch ist meist noch länger und nur durch Draufschauen schnell zu finden. Das alles stört aber den Textfluss\footnote{Natürlich sollte man selten Entfernen/Löschen drücken aber jeder macht Fehler!} und belastet die Arme durch die ständige weite Bewegung. Auf der rechten Tastaturhälfte findet sich auf der fünften Ebene eine Wiederholung des Ziffernblockes alle Zahlen und Rechenzeichen sind somit in der Grundhaltung der Hand verfügbar und man muss weder die obere Zahlenreihe noch den „weit entfernten“ Zahlenblock verwenden. Zum Markieren kann wie gewohnt zusätzlich Shift gedrückt werden. Falls man viele Zahlen hintereinander eingeben muss oder sehr viel im Text (oder einem pdf z.\,B.) navigieren muss, ohne zu schreiben, ist der \taste{Mod~4}-Lock nützlich: Beide \taste{Mod~4} gleichzeitig gedrückt lassen die Funktion einrasten und man muss nicht ständig den Finger auf der Taste lassen. Das ist ganz analog zum bekannten CapsLock.
Ein völlig neues Konzept wurde mit der vierten Ebene in Neo eingeführt. Hierzu wurden zwei Tasten als \taste{Mod~4}\footnote{Ebene~3 \textrightarrow\ Mod~3, Ebene~4 \textrightarrow Mod~4. Shift/Umschalt fällt hier aus dem Namensschema raus.} definiert. Die Ebene~4 enthält neben einigen weiteren Sonderzeichen wie |•‣№| auch Steuerzeichen für die Arbeit am Text. Drückt man den rechten \taste{Mod~4}, so sind auf der linken Hand die Pfeiltasten und man kann im Text navigieren. Ebenso sind alle wichtigen Funktionen wie Enter, Löschen, Tabulator, Entfernen, Pos1, Ende, Einfügen, Bild hoch und Bild runter mit der linken Hand zu erreichen, ohne sie aus der Grundstellung zu bewegen. Bei einer normalen Tastatur müsste die rechte Hand einen Weg von bis zu 5cm zurücklegen, bis man an die Pfeiltasten kommt; der Weg zu Bild hoch ist meist noch länger und nur durch Draufschauen schnell zu finden. Das alles stört aber den Textfluss\footnote{Natürlich sollte man selten Entfernen/Löschen drücken aber jeder macht Fehler!} und belastet die Arme durch die ständige weite Bewegung. Auf der rechten Tastaturhälfte findet sich auf der fünften Ebene eine Wiederholung des Ziffernblockes alle Zahlen und Rechenzeichen sind somit in der Grundhaltung der Hand verfügbar und man muss weder die obere Zahlenreihe noch den „weit entfernten“ Zahlenblock verwenden. Zum Markieren kann wie gewohnt zusätzlich Shift gedrückt werden. Falls man viele Zahlen hintereinander eingeben muss oder sehr viel im Text (oder einem pdf z.\,B.) navigieren muss, ohne zu schreiben, ist der \taste{Mod~4}-Lock nützlich: Beide \taste{Mod~4} gleichzeitig gedrückt lassen die Funktion einrasten und man muss nicht ständig den Finger auf der Taste lassen. Das ist ganz analog zum bekannten CapsLock.
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\includegraphics[width=.501\textwidth]{ebene4}%
\includegraphics[width=.501\textwidth]{ebene6}
\captionof{figure}{Ebene~4: Steuerzeichen/Zahlen, Ebene 6: Sonderzeichen}
\captionof{figure}{Ebene~4: Steuerzeichen/Zahlen, Ebene~6: Sonderzeichen}
\end{center}
Schließlich bietet die Ebene 6, zu erreichen über \taste{Mod~3} und \taste{Mod~4}, noch eine weitere Vielfalt an Sonderzeichen, vor allem mathematischen Symbolen und einigen griechischen Großbuchstaben.
Schließlich bietet die Ebene~6, zu erreichen über \taste{Mod~3} und \taste{Mod~4}, noch eine weitere Vielfalt an Sonderzeichen, vor allem mathematischen Symbolen und einigen griechischen Großbuchstaben.
Nach dem gleichen Ebenensystem ist der Nummernblock belegt, der außer den Zahlen (erste Ebene) und den Steuerzeichen (vierte Ebene, redundant zu denen auf der fünften Ebene linke Hand) mathematische Relationen und Symbole enthält.
@ -72,7 +72,7 @@ Wie kann man sich denn nun all diese Tasten merken? Oft fällt es schon schwer,
Hier hilft die sinngemäße Anordnung: Die Taste |a| hat die Zeichen |a A { α ⇣ ∀|. Vier davon kann man sich leicht merken. Weiterhin sind Zeichen wie |⇐⇔⇒| direkt nebeneinander angeordnet, sodass man sich nur die Position eines Zeichens merken muss und zwei weitere gleich findet. Es wird versucht, das Layout so zu gestalten, dass es sehr intuitiv verwendet werden kann und man kein „Raketentechniker“ sein muss, um es zu verstehen\footnote{Schon das Keyboarddesign „Space Cadett“ hatte genau dieses Problem.}
Dank der großen Zeichenvielfalt im Unicode reichen aber die sechs Tastaturebenen nicht aus, um alle mehr oder weniger häufig gebrauchten Zeichen abzudecken: Wie unter Linux und Sun OS bereits üblich, gibt es die Compose-Taste: Drückt man \taste{Mod 3} und Tabulator, danach (zwei) weitere Tasten, so werden diese sinngemäß „kombiniert“ und ergeben ein neues Zeichen. Die Eingabefolge \taste{Mod 3, Tabulator, a, e} ergibt das Zeichen \taste{æ}. Das klingt wiederum furchtbar kompliziert, doch wenn man das Zeichen oft benötigt, lohnt es sich, einmal in der Liste nachzusehen, wie es erzeugt wird und es dann stets direkt eingeben zu können, statt in einem Formeleditor o.\,ä. nachzuschlagen.
Dank der großen Zeichenvielfalt im Unicode reichen aber die sechs Tastaturebenen nicht aus, um alle mehr oder weniger häufig gebrauchten Zeichen abzudecken: Wie unter Linux und Sun OS bereits üblich, gibt es die Compose-Taste: Drückt man \taste{Mod~3} und Tabulator, danach (zwei) weitere Tasten, so werden diese sinngemäß „kombiniert“ und ergeben ein neues Zeichen. Die Eingabefolge \taste{Mod~3, Tabulator, a, e} ergibt das Zeichen \taste{æ}. Das klingt wiederum furchtbar kompliziert, doch wenn man das Zeichen oft benötigt, lohnt es sich, einmal in der Liste nachzusehen, wie es erzeugt wird und es dann stets direkt eingeben zu können, statt in einem Formeleditor o.\,ä. nachzuschlagen.
\subsection{Neo ist keine Tastatur…}
\,sondern eine Tastaturbelegung. Neo orientiert sich an den Tasten einer handelsüblichen deutschen Tastatur. (Wie in den Abbildungen erkennbar.) Man muss lediglich einen Treiber installieren, der auf der Homepage verfügbar ist und meist nur ein oder zwei Klicks erfordert. Zur Zeit gibt es Treiber für Windows, Linux und Mac OS X\footnote{Wegen Softwareproblemen sind in Mac OS X momentan nur die ersten vier Ebenen verfügbar.}